Der Pfeifenraucher Dienstag, Aug 24 2010 

So.

Ich weiß.
Hier ist lange nichts mehr gekommen.
Und ich denke ja gar nicht daran, mich dafür zu entschuldigen. Denn meine werten Leser und Leserinnen, sofern ich denn welche habe, sollten sich ja dadurch auszeichnen, dass sie ganz ohne meine Hilfe in den Wirren dieser Welt zurechtkommen.
Zugegebenermaßen, jeder kommt ohne mich in den Wirren dieser Welt besser zurecht als mit mir.
Das scheint ja auch das Problem zu sein – waum niemand einen zynischen, kulturpessimistischen Versager braucht, der nichts fertig bringt, nicht einmal, einen Blog wirklich regelmäßig zu betreiben.

Aber tja…. euer Problem ist, ich bin trotzdem noch da.
Nach einer kaum erwähnenswerten Zeit voll unberichtenswerter Ereignisse und trunkenhafter Geschehnisse, während derer ich mich von der Welt da draußen so gut wie möglich abgekoppelt habe, um mir etwas Ruhe zu gönnen, ist der gute alte Eden wieder da, so mies gelaunt und fies und sarkastisch wie eh und je.
Aber weil ich nunmal ein faules Schwein bin, schlage ich Folgendes vor;

Während ich daran arbeite, die Handschellen von meinem rechten Handgelenk zu entfernen (Fragt nicht, denn diese Geschichte ist viel zu lang und kompliziert und versaut und schmutzig, um sie hier zu berichten…), lest ihr euch in aller Ruhe eine meiner alten Kurzgeschichten durch.
Und vielleicht gefällt sie euch ja.
Und vielleicht kommen dann noch weitere Ergüsse meinerseits.
Ganz sicher sogar, ob sie euch gefallen oder nicht.

Wie dem auch sei.
Viel Spaß.

– –

Der Pfeifenraucher

Auf einer Bank saß er, abseits des Gewimmels der modernen Großstadtmenschen, und dachte nach. Blauer Dunst umschwebte ihn, während er regungslos dort hockte, tänzelte und schlängelte sich um ihn herum wie ein stummer ätherischer Gefährte, der dort seine Zeit mit ihm verbrachte. Wortlos wie jeden Tag beobachtete er das rege Treiben um sich herum, bedächtig an seiner alten Holzpfeife ziehend, während die Bewohner der Stadt ihren alltäglichen Geschäften nachgingen, während die Zeit dahin floss wie ein tosender, unaufhaltsamer Fluss, in dem sie alle nur Treibgut waren.
Doch nicht der alte Pfeifenraucher.
Er saß dort auf seiner Bank, wie jeden Tag, seit die Gesellschaft ihn nicht mehr brauchte, und um ihn herum allein schien die Zeit still zu stehen. Er verharrte an jenem Ort, auf der alten Parkbank, umgeben von einem Teppich aus niedergefallenen Blättern, die ein rotgoldenes Mosaik auf den grauen Pflasterboden zeichneten, rauchte seine alte Holzpfeife, beobachtete die Menschen, die an ihm vorübereilten ohne ihn zu beachten, und hing seinen eigenen melancholischen Gedanken nach.
Jeden Tag saß er hier, der alte Mann. Was sollte er auch sonst tun? Die Gesellschaft brauchte ihn nicht mehr. Sein Leben lang hatte er gearbeitet, und nun lebte er einsam und allein in seinen Ruhestand hinein, Tag für Tag seine Pfeife auf dieser Bank rauchend. Niemand brauchte die alten Menschen heutzutage noch, niemand wollte noch etwas von ihnen wissen. Die Welt gehörte den Anderen. Die Welt gehörte einer Gesellschaft, die ganz vergänglichen Schönheitsidealen und ewiger Jugend verfallen war. Niemand hatte mehr Verwendung für die Lebensweisheiten eines alten Mannes.
Die Menschen hasteten an ihm vorüber, gingen ihren Geschäften und Berufen nach, erledigten ihre Einkäufe und hetzten gedankenlos von Ort zu Ort. Niemand hielt inne, um den alten Pfeifenraucher auf seiner einsamen Bank anzusehen, die groß genug für mehrere Menschen wäre, niemand setzte sich, um sich selbst ein paar Minuten Ruhe und dem alten Mann etwas Gesellschaft zu leisten. Alle gingen sie vorüber, verschwendeten keinen Gedanken an den grauhaarigen Menschen, der nur wortlos dort saß, die Beine übereinander geschlagen und nachdenklich an seiner Pfeife ziehend.
Das war es, dachte der alte Mann traurig, das war es, was mit der Gesellschaft heutzutage nicht stimmte.
Alle eilten sie vorüber, von einer Sache zur Nächsten hetzend, ständig in Eile, ständig auf ihre Uhren blickend. Niemand nahm sich die Zeit, sich einfach mal zu setzen und in Ruhe den eigenen Gedanken freien Lauf zu lassen.
Niemand dachte mehr nach, über die Welt, die Menschen, über die Gesellschaft und alle die scheinbar nebensächlichen Probleme, die unausgesprochen ihrer Lösung harrten.
Das war es, was nicht stimmte.
Die Leute, die da an ihm vorübergingen, die Tag für Tag den breiten Bürgersteig vor seiner Bank überschwemmten – Sie alle funktionierten nur noch. Sie funktionierten wie Maschinen in einer mechanisierten Welt, jeder mit seinem Beruf, seinen Aufgaben, seiner ganz bestimmten Funktion, ohne zu denken, ohne die geistige Freiheit, das ungeheure, gewaltige, Normen und Konventionen niederreißende Potenzial der Menschheit zu entfesseln.
Und von der Freiheit des Geistes blieb schließlich nur – der alte Pfeifenraucher auf seiner Bank, den niemand mehr brauchte.

– –

Was dieser Blog-eintrag und die Kurzgeschichte eigentlich bewirken sollen?
Gar nichts.

Außer die Tatsache zu unterstreichen, dass ich wieder da bin, nachdem ich mir zwei Wochen Ruhe von all dieser Scheiße, die man Realität nennt, gegönnt habe.

Und jetzt.. weiß verdammt nochmal irgendjemand einen Trick, wie man Handschellen öffnen kann, ohne den Schlüssel zu besitzen?

Verdammte Scheiße, ich muss die Dinger los werden.

Nur für Genießer. Freitag, Jul 30 2010 

Als passionierter Filmliebhaber und -sammler bin ich ja im Großen und Ganzen mit dem heutigen Fernsehprogramm nicht wirklich einverstanden.
Zugegeben, in der Beziehung wäre ich wahrscheinlich früher auch nicht wirklich mit dem einverstanden gewesen, was den Leuten da vorgesetzt wurde.
Und zugegeben, „nicht wirklich einverstanden“ ist eine schamlose Untertreibung und verdient wohl mindestens eine Nominierung für den krassesten Euphemismus meines Lebens.
Dann wiederum haue ich solche krassen Euphemismen allerdings so oder so im Minutentakt heraus. Ganz einfach, weil ich ganz schnell jede Menge Klagen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses und mehr Feinde als ich zahlen könnte am Hals hätte, wenn ich meine Meinung auch immer genau so formulieren würde, wie sie mir durch den Kopf geht.

Sei es wie es sei, das Gezetere um die Medien ist ja nichts Neues, bringt irgendwie auch gar nichts, trotz der stellenweise argen Verbitterung, mit der es geführt wird und obwohl es an sich durchaus oft der Wahrheit entspricht.

Leuten wie mir (und womöglich auch vielen von euch) bleibt angesichts dieses Zustands ohnehin nur, sich auf Sender wie arte zu flüchten und sich dort seine letzte Bastion zu errichten. Wenn man den Fernseher überhaupt noch für etwas anderes als gute Filme ab und zu anmacht. Oder zum zocken.
Was ich nicht tue.

Man kann ja inzwischen nicht einmal mehr die öffentlich-rechtlichen Sender ernst nehmen, die sich aus der nackten Angst um ihre Quoten mit ihrem Programm auch lieber an die Masse mit weniger Niveau als an die wenigen Menschen mit etwas Anspruch richten, um ihre bitter offensichtliche Niederlage gegen das Privatfernsehen vielleicht doch noch mit etwas weniger Abstand zu erleiden.
Denn das ist ja der Witz daran. Wir können uns aufregen wie wir wollen, letztlich können wir den Medien NICHT die Schuld daran geben, dass es ist, wie es ist. Die tun ihren Job. Die zeigen das, was die meisten Leute sehen wollen, unterhalten eine möglichst große Zielgruppe, um möglichst viel Profit zu machen.
Das kann man einem erfolgsorientierten Unternehmen schlecht zum Vorwurf machen. Höchstens die Art und Weise, wie sie es tun – Aber auch damit sind sie nur ein Zahnrad im großen Getriebe.
Denn niemand hat heute noch Verantwortung für irgendwas. Weil keiner sie haben will. Nicht mal die, die sie haben sollten.
Der Punkt ist, die Leute wollen das eben sehen. Die Leute wollen immer wieder neue Tabubrüche, ein immer schamloseres Ausleben von Prominentenobsession, Bouledvardschwachsinn, seichter Unterhaltung, öffentlicher Entwürdigung von Personen und auf alle Fälle immer mehr nach dem platten Prinzip „Sex sells“.
Also bitte, so sei es.
Ihr wollt Paris Hilton und „Brangelina“, ihr wollt die neusten Trends und Flops kennenlernen, ihr wollt wissen, was irgendein unbedeutendes, narzisstisches, sich viel zu wichtig nehmendes Arschloch irgendwo ganz weit weg von irgendeinem banalen Thema hält, ihr wollt langweilige Gameshows nach ernüchtend simplen Prinzipien, ihr wollt sehen, was ganz normale Menschen sich auf offener Straße alles antun, wie sie freiwillig ihre Würde verkaufen, wenn der Reporter dabei mit einem Fünfziger winkt.
Und ihr sollt es haben.

Mir wird nicht bei dem Gedanken schlecht, dass so etwas gezeigt wird, vielmehr aber wenn ich daran denke, dass es immer wieder so erfolgreich ist und ganze Heerscharen von Menschen immer weiter ausufernder Verdummung fröhnen.
Aber so ist das eben. Ich kann es ihnen nicht verbieten, ich würde es auch nicht tun, wenn ich es könnte, aber ich kann auch nicht ändern, dass ich es irgendwie maßlos schade finde und es mich zugleich verdammt wütend macht.
Wie das halt immer so ist, wenn ich über gewisse Themen nachdenke.

Zum Beispiel wollte ich noch etwas anmerken, was ich schon vor längerer Zeit gelesen habe;

23. Juni 2010: Das ZDF hat eine „Lena-Soap“ in Auftrag gegeben: Anfang Juli beginnen die Dreharbeiten zu „Lena – Liebe meines Lebens“! In den geplanten 240 Folgen dreht sich alles um die junge Lena, die sich in David, einen Musiker aus reichem Hause verliebt. Während er ihr musikalisches Talent entdeckt und sie durch ihn Karriere macht, lässt er sich zum ersten Mal ganz auf die Liebe ein. Wie in jeder guten Seifenoper gibt es natürlich Menschen, die dem Paar das Glück nicht gönnt ..

Na, ist das scharf oder was?
Das ZDF, das Öffentlich-Rechtliche, einer der Sender mit dem Privileg und der Aufgabe, die Informationsfreiheit des Bürgers zu wahren (haha…), Kultur zu vermitteln (HA!) und anspruchsvolle Unterhaltung zu bieten (HAHAHA!).
Und jetzt denkt mal daran, für diesen Zweck zahlt der durchschnittliche Bürger Rundfunkgebühren. Und wehe, er tut das nicht oder erweckt auch nur den Anschein, dann geht’s nämlich rund.
Für… Soaps.
Na – Wie fühlt sich diese Erkenntnis an?
Wenn ihr euch jetzt unwillkürlich vorkommt, als hätte euch jemand einen Faustschlag in die Magengrube versetzt und noch ein paar Minuten lang auf auch eingetreten, nachdem ihr zu Boden gegangen seid – dann geht’s euch so wie mir.

Jedenfalls…
Wollte ich eigentlich vorhin nur irgendetwas Anderes, ganz Banales sagen, bevor ich mich spontan dazu hinreißen habe lassen, mich hier ein bisschen auszutoben. =P
Denn ab und zu gibt es Hoffnungsschimmer.
Auch für den Filmliebhaber und -sammler.
Und wenn sie noch so selten und winzig sind.
Immerhin besser als überhaupt nichts.

Kommenden Samstag zum Beispiel strahlt das ARD nämlich um 22.15 „Zwei glorreiche Halunken aus“. Ja, ganz recht, das ist ein pöhser pöhser Italo-Western, ihr Frauen. Und ich wette mit euch, er ist immer noch tausend Mal besser als all die platte, ewig gleiche Lovestory-scheiße, die man euch heutzutage zum Fraß vorwirft.
Weil er aus einer Zeit und einer Welt fern aller maßgeschneiderten und akribisch im Vorfeld auf den Massengeschmack zugeschnittenen Hollywoodblockbuster stammt, aus einer Zeit, als Filme noch Ecken und Kanten hatten.
Und natürlich auch, weil er in einer Zeit SPIELT, in der zwischenmenschliche Probleme noch nicht durch verständnisvolle und kompromissbereite Gespräche gelöst wurden, sondern mittels sinnloser, in jeder Form ausufernder Gewalt.

Also scheißt auf Robert Pattinson und gebt euch den jungen Clint Eastwood in seiner meiner Meinung nach besten Rolle (Ja, das schließt Dirty Harry mit ein.), führt euch ein Stück Filmgeschichte zu Gemüte, dessen Einfluss bis zu heutigen Leinwandkrachern reicht (Quentin Tarantino *hust) und seht euch an, was Stil und Coolness wirklich bedeuten. =P

Denn, seht ihr … in dieser Welt, in dieser Gesellschaft gibt es zwei Arten von Menschen. Die einen, die alles verkaufen und verraten, was ihr Potenzial ihnen schenken könnte, und die anderen, die den Namen verdienen.

Flaute. Flaute überall. Samstag, Jun 19 2010 

Äh…

Ja.

Hier läuft momentan nicht viel, nicht wahr?

Aber ich hab‘ ein paar halbwegs gute Entschuldigungen parat, ausnahmsweise. Wenn ich mich für irgendwas, was ich tue, entschuldigen würde.
Was ich nicht tue.

Es ist auf jeden Fall nicht so wie früher, wo die Motivation nach kurzer Zeit steigender Aktivität wieder brutal absackte, bis ich den Blog quasi vergessen habe.
Eigentlich hätte ich schon noch einige Ideen im Hinterkopf, die abgearbeitet und niedergeschrieben wollen, aber irgendwie bin ich derzeit hin und hergerissen zwischen diversen banalen Tätigkeiten, die meine ach so kostbare Freizeit verschlingen wie Tine Wittler das Süßigkeitenlager, dass die psychischen Exhibitionisten auf RTL in ihren vier Wänden versteckt haben.
Meine Tine Wittler ist eine Mischung aus vielerlei mehr oder weniger interessanten Beschäftigungen.
Zum einen steht in meinem Zimmer seit Neuestem eine E-Gitarre herum, die ich mir nach längeren Zweifeln, ob ich dafür wirklich die nötige Langzeitmotivation aufbringen kann, zugelegt habe. Und wenn ich gezwungen werde, zwischen euch und meiner E-Gitarre zu entscheiden… diesen Kampf könnt ihr einfach nur verlieren.
Dann wollen wir natürlich nicht verschweigen, dass ich die letzten Wochen mit Arbeit in jedweder Form förmlich überhäuft wurde – Jaja, cry cry so sad, ich weiß, aber ich will ja gar kein Mitleid erschleimen. Ich habe nur einfach, wenn ich abends entweder mit Muskelkater und Ganzkörpersonnenbrand wie vor zwei Wochen oder pochenden Kopfschmerzen und scheißschlechter Laune wie die letzten Tage auf dem Zahnfleisch nach Hause krieche, meistens nicht mehr viel Lust auf etwas anderes als fressen und schlafen.
Und E-Gitarre spielen.
Und vielleicht Fußball schauen. Denn das raubt einem ja momentan auch einen bemerkenswerten Anteil der Freizeit. Selbst wenn man mit dem allgemeinen Hype nicht viel am Hut hat und nicht heulend in der Ecke sitzt, wenn Deutschlands Weltmeisterambitionen ins Wanken geraten.
Dann wäre da auch noch ein bisschen zeitintensives Rumwerkeln in den zukünftigen eigenen vier Wänden. Denn der Eden dürfte ja in etwa einem halben Jahr umziehen. Und wenn man ohnehin in seiner Jugend als Sohn eines Zimmerermeisters das ein oder andere gelernt hat, was gibt es da Näherliegenderes, als sein eigenes Zimmer auch selbst herzurichten?
Es nicht zu tun natürlich.
Aber ich bin immerhin die billigste Arbeitskraft, die mein alter Herr hat.
Der Pole der Familie, sozusagen.
Nur mit Fachwissen.

Den ganzen anderen Mist wie aufmerksamkeitsbedürftige neoamazonische Rasurfaschistinnen, ab und zu mal was Entspannendes wie Pokerrunden, DVD-abende und/oder Alkoholkonsum mit anderen Menschen, lesen, schreiben und so weiter erwähne ich nur mal am Rande.

Ihr seht – mein Leben dümpelt momentan so ein bisschen vor sich hin ohne nennenswerte Erkenntnisse, Erfahrungen oder Gedankengänge, über die sich zu berichten lohnen würde. Oder die Zeit, das zu tun.
Da kann ich nur sagen, die Hypothese, dass steigende Arbeitslosigkeit – trotz Sicherung der Existenz durch den „Sozialstaat“ – zu politischer Instabilität führt und gesellschaftliche Betäubungsmittel wie Lena, die WM oder andere verlockende Aktivitäten ohne bemerkenswerte Tiefgeistigkeit der Regierung eine dringend benötigte Verschnaufpasse vor Unzufriedenheit in der Bevölkerung verschaffen, hat mit Sicherheit was für sich.
Ich bin der lebende Beweis.
Ich warte ohnehin schon darauf, dass der Bevölkerung irgendein politischer Knüppel des John Holmes-Kalibers in den Arsch geschoben wird, während sie so beschäftigt damit ist, Jogi Löws Schwanz zu lutschen, dass sie das gar nicht merkt. Bis sie geschluckt hat und wieder auf der Straße steht, um auf den nächsten Freier zu warten.
Ich gebe zu, obszöne Fickmetaphern haben auch ihre Grenzen.

Jedenfalls ist das der Grund, warum hier momentan mit einer kleinen Flaute gekämpft wird. Weil einfach Flaute IST. In meinem Leben. Irgendwie.
Aber naja, auch das ändert sich wieder.
Und immerhin ist morgen ja auch Sonntag.
Und sonntags hat man frei. Normalerweise.

Außerdem habe ich gerade Meinhard Miegels EXIT – Wohlstand ohne Wachstum zu Ende gelesen und halte den Inhalt und die dort entwickelten Gedankengänge durchaus für erwähnenswert.
Vielleicht eine kleine Buchrezension also.

Wir werden sehen.

Stress. Freitag, Apr 23 2010 

Ah, äh, ja.
Schon wieder lange Zeit nichts passiert hier.
Da fühlt man sich fast unangenehm an die Zeiten erinnert, als Einträge hier in etwa so häufig waren wie Geschlechtsverkehr für reinrassige Nerds.

Naja.
Möglicherweise nicht ganz sooo selten.
Immerhin gab’s den Blog ja zumindest schonmal. Einfach überhaupt.
Und so…
Und er hat damals in 26 Monaten auch sage und schreibe 10 Einträge angesammelt! Jaha!
Von so viel Action kann ein Nerd nur träumen.

Ja…
Jedenfalls wollte ich hiermit nur nochmal bestätigen, dass ich… lebe.
Oder was man eben so nennt.
Und dass es hier auch mal wieder aktiv weitergeht.
… Oder was man eben so nennt.
Zumindest dürften sich die beschissen stressigen Tage, die ich hinter mir habe, langsam ihrem Ende zuneigen.

Aber hey – immerhin bin ich in der Zwischenzeit auch von Blogsporthausen nach WordPressingen umgezogen. Wie man sehen kann.
Das ist doch auch schon mal was.

Aber jetzt wird erst einmal meine Anwesenheit bei einer gesellschaftlichen Festivität gefordert, die im Prinzip nur das maßlose Konsumieren von C2H6O zelebriert.
Wie… intellektuell unterfordernd.
Wenn man mich also entschuldigen würde.

Der König ist tot! Es lebe der König! Montag, Okt 22 2007 

Tja, still und heimlich habe ich zugeschlagen – und bin umgezogen.
Aus der Hölle von myblog.de sozusagen direkt in das feuchtfröhliche Nerdparadies blogspot.com.
In Zukunft erwarten euch also hier Einträge strotzend vor Intelligenz, Action, Humor und Sex – und dem ganzen anderen Schwachsinn, den ich im alten Blog angekündigt und nie durchgeführt habe. Aber ich kann mich ändern.
Versprochen.
Nur für euch.

In diesem Sinne: Willkommen in den tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus.